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Energie
Beruflich halten wir die Sonne draussen. Aufs Dach lassen wir sie trotzdem: Auf unserem Haus in Aarburg liegen 167 Solarmodule mit zusammen 72 kWp Leistung. Sie liefern Strom für die Nähmaschinen in der Näherei, das Licht in der Ausstellung, die Computer im Büro und, ja, auch für die Kaffeemaschine. Gut drei Viertel unseres Stroms kommen heute vom eigenen Dach. Nicht aus Idealismus, sondern weil es sich rechnet.
Was gerade auf dem Dach passiert, sehen Sie hier live: wie viel die Anlage im Moment produziert, wie viel wir verbrauchen und wie voll der Akku ist.
Die Zahlen, ehrlich
Was wir tagsüber nicht sofort brauchen, lädt einen Batteriespeicher mit rund 60 kWh. Damit kommen wir an vielen Tagen durch die Nacht. Ist der Speicher voll, geht der Rest ins Stromnetz.
Seit der Inbetriebnahme hat unser Dach rund 113'000 kWh Strom produziert. Rund die Hälfte davon brauchen wir selber, den Rest geben wir ans Netz ab. Im Sommer produziert das Dach schlicht mehr, als ein Handwerksbetrieb verbrauchen kann. Im Winter ist es umgekehrt: kurze Tage, tiefe Sonne, dann beziehen auch wir einen Teil Strom aus dem Netz.

Bildquelle: Bopp AG

